Interview vom „Kulturstudio“ (Michael Grawe) mit Kla.TV-Gründer Ivo Sasek „Gesetzmäßigkeiten der Heilung“

Samstag, 11.08.2018

Wie funktioniert aufrichtige und seriöse Medienarbeit? Michael Grawe vom „Kulturstudio“ demonstriert es in diesem Interview mit Kla.TV-Gründer Ivo Sasek, anlässlich der Spirit of Health Konferenz im März 2018. Was Ivo Sasek veranlasste, auf dieser Konferenz zu sprechen und auf welche Gesetzmässigkeiten der Heilung er in der Praxis gestossen ist, erfahren Sie in diesem Interview.


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Ein Vorzeigemuster für alle Mainstream-Medien: So funktioniert doch eigentlich aufrichtige und seriöse Medienarbeit. Danke „Kulturstudio“!

Text Interview

Michael: Ja herzlich willkommen wieder einmal in unserer Kulturstudio-Longe hier beim Spirit of Healing Kongress 2018 in Zusammenarbeit mit Spirit of Health TV und Kulturstudio. Und jetzt begrüssen wir einen ganz besonderen Gast, auf den ich mich auch wirklich schon gefreut habe: Herzlich Willkommen Ivo Sasek.

Ivo: Hallo

Michael: Ivo, du bist ja vielen bekannt durch die AZK, die Anti-Zensur-Koalition, erstmal auch einen riesen Respekt natürlich davor, dass du so etwas organisierst in einer Grössenordnung, die ja mehrere Tausend Leute betrifft dort. Ich hab‘s leider nicht dorthin geschafft, aber ich habe gehört, dass alles so schnell aufgebaut, schnell abgebaut ist, es gibt kostenlose Versorgung, also wirklich Wahnsinn, wenn man das hört, was ihr hier ableistet. Und natürlich auch Kla.tv, muss man ganz eindeutig sagen, macht ihr sehr tolle Arbeit, tolle Beiträge die ihr aufgreift, und dem Mainstream Paroli auch bietet, so wie wir vom Kulturstudio es auch versuchen, aber halt nochmal in anderer Form. Und dann fragt man sich, was macht denn Ivo Sasek hier auf einem alternativen Gesundheitskongress? Ivo, wie kommt es dazu?

Ivo: Durch eine schlichte Einladung und eine Ausnahme. Die Einladung, die stand irgendwann da, ich habe seit vielen Jahren keine Einladungen mehr angenommen, aber hier hatte ich den Eindruck, da sollte ich hin. Einfach, weil das ist ein Aufbruch wo ich merke, da ist eine Vielheit an Themen, ich habe nur mal so in die Titel reingeschaut, und da denke ich, die sind irgendwie an der Urmatrix angeschlossen, dort findest du interessante auch Begegnungen, Vernetzungsmöglichkeiten. Da hatte ich einfach den Eindruck, da machst du eine Ausnahme, darum bin ich hier.

Michael: Du hast über die Gesetzmässigkeiten von Heilung gesprochen, der Gesetzmässigkeit von Heilung. Wie kann man das verstehen?

Ivo: Eben, ein Beispiel davon ist wenn Jesus einen Mann der 38 Jahre krank am Boden liegt fragt, willst du geheilt werden? Würde jeder von uns sagen: Ja sicher, was denn sonst? Bin 38 Jahre ein Krüppel. Aber die Frage hat Berechtigung, warum, das ist eine Gesetzmässigkeit. Wenn du nicht willst, jeder Mensch der nicht geheilt werden will, der wird nicht geheilt werden. Da kann der liebe Gott ihm gegenüber stehen, der wird krank bleiben. Es gibt tausend Gründe, warum Menschen nicht geheilt werden wollen. Eben Bequemlichkeit, sozial, alles dreht sich um einen, man hat tausend Gründe. Ich mache seit 35 Jahren so Arbeit unter schwer Bedürftigen sag ich mal. Das ist eines der gröberen Probleme, dass die Menschen nicht geheilt werden wollen. Wenn du eine gute Rente hast und so, ist es schon gelaufen, das ist gesetzmässig.

Frank: Das ist ähnlich wie mit der Wahrheit auch. Man sagt sich immer leicht, man will die Wahrheit. Aber will man sie wirklich, ist man auch bereit dafür, die anzunehmen. Weil vielleicht ist die Wahrheit auch gar nicht das, was du dir erhoffst, was es ist. Sondern es ist etwas ganz anderes als du denkst, und das ist vielleicht ähnlich bei Heilung auch. Ja ich möchte dass der Schmerz weggeht, aber Heilung verlangt auch noch etwas anderes. Und das wollen viele vielleicht gar nicht, weil sie sich in ihrer, man sagt so die Hängematte, irgendwo wohl fühlen, irgendwo eingerichtet haben.

Ivo: Genau. Ich werde erinnert an meine Jungs, als sie noch klein waren. Kommt einer zu der Mutter und sagt: Mama darf ich dir helfen? Und dann sagt sie: Ja, du kannst hier Geschirr spülen oder abtrocknen. Sagt er: Nein, nein, weisst du ich meinte helfen. (Ivo lacht) So in etwa, man hat eigene Vorstellungen, und das sind Gesetzmässigkeiten.

Michael: Ja absolut spannend. Es ist ja auch der soziale Aspekt. Also viele haben ja dadurch auch Aufmerksamkeit mit der Krankheit. Also sie haben etwas, wo sie Aufmerksamkeit bekommen vom Arzt, vom Umfeld. Dass die sagen, oh wir bedauern dich. Da merkt man doch auch schon, dass die kompletten gesellschaftlichen Strukturen schon sehr marode sind, um das mal so auszudrücken.

Ivo: Genau.

Michael: Die fangt ihr auch auf mit eurem ehm.. AZK hat ja eine gewisse Struktur drum herum – die OCG. Kannst du uns darüber vielleicht auch noch ein bisschen was erzählen? Was ist die OCG und setzt ihr euch dort auch für gesundheitliche Themen, also ist das da auch ein Thema, was ihr dort behandelt?

Ivo: Auf jeden Fall. Also wir haben jedes Jahr mindestens einen Tag wo es nur um Heilung geht, wo sich Tausende dann nur ausrichten, um da mal wieder einen Schritt weiter zu gehen. Aber um das Grundsätzliche zu beantworten: Das ganze Problem in der Gesellschaft ist ja, dass alles wirtschaftlich gesteuert ist, wirtschaftlich ausgerichtet. Und gesetzmässig funktioniert das nie. Solange wir nicht wirklich wollen dass der andere auch gesund wird, werden wir Profit machen daraus. Und die OCG hat sich zur Angewohnheit gemacht, als Grundlage ist alles unentgeltlich. Alles, egal was, ob es jetzt Dienste sind oder Bücher oder Filme, nimm was du willst. Weil wir spüren, nur dann sind wir wirklich auf den Menschen ausgerichtet, dann suchen wir wirklich den Vorteil des Nächsten, und wir bezahlen dafür einen grossen Preis. Und sobald das passiert, dann verändern sich die Menschen auch. Und die OCG ist dazu da, das an sich selber einfach zu vollziehen, selber sich verändern, für andere da sein in diesem Bewusstsein du bist ich und ich bin du. OCG heisst Organische Christus Generation, aber da darf man nicht am christlichen hängenbleiben. Der Christus ist die Urmatrix, die jetzt alles zusammenfügt. Da sind alle Religionen dabei, da hast du aus der Wirtschaft, aus der Wissenschaft, hast du Politik, überall sind Leute, die diese Matrix, die Urmatrix spüren und sich zusammen als 1 Körper zusammenfügen. Und das macht die OCG.

Michael: Gesundheitlich gesehen ist das so ein bisschen auch an die Apostelgeschichte angelegt, also dass man wieder losgeht und Leute heilt zum Beispiel, in diese Richtung auch?

Ivo: Nein. Das ist Schnee von gestern, weil das war ja nur um aufmerksam zu machen, dass da etwas wirkt. Im Gegenteil, ich sag das Gesündeste heute ist manchmal die Krankheit am Menschen. Weil es bringt uns zur Vernunft. Man muss drüber nachdenken was läuft. Also man kann nicht einfach so die Hand schwingen über die Leute, wie das viele gerne möchten und dann stehen die auf den Beinen. Man muss lernen fragen warum. Jede Krankheit hat eine Ursache. Und die Ursachen zu finden ist unser grosser Job, und vor allem ein gemeinsamer Job.

Michael: Also ich gehe persönlich auch davon aus, dass es im Psychischen natürlich die meisten Krankheiten zu, also ihre Gründe haben in der psychologischen Weise. Es gibt ja, sagen wir mal auch gerade im christlichen Bereich sehr viele Kirchen oder kirchliche Organisationen, man kann auch Sekten dazu sagen, wie auch immer, die ja halt auch so diese Heiler Geschichte dort zelebrieren und so weiter. Wie stehst du zu solchen?

Ivo: Also ich halte davon sehr, sehr wenig. Natürlich ist es schön, immer wenn ein Mensch irgendwo Heilung bekommt, aber es sind eben gar keine Heilung, das ist das Problem. Weil die tiefste Wurzel der Krankheit ist ja, der liegt im Ego-Individualismus. Also weil der Mensch nicht mehr auf die Gesamtheit ausgerichtet ist, ist das Ergebnis krank. Es ist ein bisschen schwarz-weiss, gleich auf den Punkt gebracht. Wenn ich nicht darauf ausgerichtet bin, fürs Gesamte da zu sein, wie jetzt von mir aus meine Niere oder meine Lunge, mein Herz. Die haben nur Bedeutung, solange sie im Kontext zum gesamten Organismus sind. Und der Ego-Individualist löst sich ja raus. Also was passiert, wenn ich mir einen Finger wegnehme, da passiert nichts mehr. Der bleibt krank. Also wenn die Evangelisten rumgehen und sagen: Ja, Jesus heilt dich, Jesus heilt dich, und der Finger liegt da irgendwie auf dem Tisch, der heilt gar nichts. Der muss wieder da ran, wo er hingehört, und dann geht das Blut, das Leben Gottes wieder durch ihn durch, und dann ist die Sache gelaufen.

Frank: Also das ist ja auch die Idee von Heilung. Also das Wort sagt es ja schon: Heil – Ganzheitlich, ja. Und wenn ein Kinderspielzeug kaputt geht, kommt das Kind und sagt: Papa, mach’s mir wieder heile, mach’s ganz, füg’s wieder zusammen so. Also als Ganzes, das ist Heil, das ist heilig. Wenn man nur in einer Seite schwingt, dann ist man eben nicht ganzheitlich, und dementsprechend nicht heilig.

Ivo: Genau. Also wir erleben darum mehr Heilung wenn wir eine AZK zurüsten, habe ich paar Hundert Techniker, es sind alles OCGer die Techniker, oder die meisten zumindest. Es kommen jetzt immer mehr von Aussen auch noch dazu. Aber rein miteinander was organisch aufzubauen, also wie ein Ameisenstaat, es nicht organisatorisch anzugehen, sondern schwarmmässig. Das schulen wir natürlich auch ein bisschen. Aber rein wenn die Leute das einmal erleben, dass sie in diese Dynamik kommen, wo es einfach zu fliessen beginnt, die sind wenn sie nach Hause gehen geheilter als wenn sie früher nach einem Jahr Rehabilitation erlebt haben.

Michael: Na gut, gerade jetzt mal dieser technische Aufwand, den du zu bewältigen. Wenn man hört, ihr habt dort in 30 Minuten den Saal geräumt, wenn das stimmt.

Ivo: Und aufgebaut in einer Stunde, ja.

Michael: Also das ist für mich, ich bin selbst im veranstaltungstechnischen Bereich unterwegs, also das ist schon eine grandiose Leistung.

Ivo: Ja, wir haben 40 Tonnen Material. Wir haben, weiss nicht 1500 oder 2000 Kisten. Aber eben, das haben wir gelernt. OCG ist organische Generation. Das haben wir natürlich über Jahre auch die Grundlagen trainiert. Und das wenige, was es braucht wenn man das umsetzt, dann beginnt die Schwarmintelligenz zu wirken. Es braucht ein paar wenige Prinzipien, und wenn die ausschwärmt, das ist ein riesen Spass, dann kannst du Dinge machen, eben du hast eine Woche sonst für sowas aufzubauen. Und in einer halben Stunde ist das wieder paletti. Und nach einer Stunde ist alles geputzt und erledigt.

Michael: Wahnsinn, Wahnsinn. OCG, wir haben gerade darüber gesprochen, dass die Gesundheit in der Psyche liegt, oder Gesundheit und Krankheit, logischerweise beides, in der Psyche liegt, und ihr euch damit befasst. Also wie hart geht ihr dort auch ran sozusagen, um die Leute halt wirklich an den Punkt zu bringen, wo es weh tut, dass sie das vielleicht erkennen, woher zum Beispiel Krankheiten oder ihre Probleme her rühren? Seid ihr da also, also wie hart geht ihr da ran, also konfrontiert ihr die Leute dann schon mit ihren eigenen – also spiegelt ihr die Leute oder wie geht ihr da ran an die ganze Geschichte?

Ivo: Also wir müssen sie nicht an den Schmerzpunkt bringen, mit dem kommen sie. Sie sehen dass bei uns es funktioniert. Sie merken, bei uns schwingt etwas, was sie gerne hätten. Und dann fühlen sie ihren Schmerz und dann kommen sie und wollen diesen Schmerz loswerden. Also wir quälen gar niemand. Aber wir helfen ihnen, selbständig die Hindernisse zu finden, was sie von diesem Lebensstrom abtrennt. Also es ist eigentlich umgekehrt, wir drücken nicht etwas in die Menschen rein, sondern wir holen was aus ihnen raus. Wir sagen, du hast die Veranlagung, du kannst genauso schwarmmässig funktionieren, du kannst genauso im Alltag drin erkennen, wo Gott drin ist, wo nicht, wie wir. Wie die Spitze von mir aus, von dem was du bewunderst. Aber du musst es natürlich, du musst auf dem Surfbrett, um es bildlich zu sagen, du musst stehen lernen. Da fällst du noch paar Mal runter. Da gibt’s ein paar Tricks, paar Gesetzmässigkeiten wiederum, und die nehmen wir dann in einer Bemessung nehmen wir die rein, und dann lernen sie das mehr oder minder in drei Tagen, haben wir das.

Michael: Kannst du auf diese Gesetzmässigkeiten vielleicht nochmal ein bisschen eingehen, vielleicht mal eine oder zwei erklären? Also was ist eine Gesetzmässigkeit wo du sagst, wenn das passiert, resultiert dieses daraus?

Ivo: Gut. Also ich gehe gleich einmal auf den Punkt. Die Stimme Gottes, wenn man sie definieren will, das ist natürlich jetzt ein bisschen menschlich, sie zeigt sich in unseren Worten, in unseren Gedanken, in unseren Taten darin, wenn Er das Ganze tut, was geschehen soll. Und wir werden ja gelebt, das muss ich vorausnehmen. Die Matrix lebt uns, also die Urmatrix, wir reden nicht von der menschlichen. Alles was geschehen soll, äussert sich in einem Frieden, der absolut übernatürlich ist. Also nicht Frieden und ich sag nicht irgend so ein menschlicher Friede, sondern es ist eine Kraft, ist ein Lebensfluss, ist eine richtig hochführende Kraft, die mich powert, wo ich einfach weiss, das ist es. Und wenn die Leute zu uns kommen, dann beginnen wir im Gespräch darüber zu reden, was ist euer Problem, und dann geht alles so richtig in den Keller runter. Da merkt man, das ist unheilbar in aller Regel. Und wenn man dann diese Schmerzen von ihnen diskutiert, wollen wir wissen, wie es dazu kam. Und währendem sie reden merkst du in der Atmosphäre, jeder der spricht beginnt sich die Atmosphäre hoch und nieder zu schwappen, wie so ein Wasser. Sie kommen natürlich in unsere Grundatmosphäre rein, da ist es ziemlich weit oben. Und wenn einer Quatsch erzählt, oder was nicht stichhaltig ist, was nicht mit Wirklichkeit abgedeckt ist, dann sinkt die ganze Atmosphäre runter. Und dann sagen wir: Wer merkt jetzt alles, dass sich jetzt gerade etwas geändert hat, als er diesen und diesen Satz sagte? Dann gehen alle Hände hoch, es spüren alle. Und dann redet wieder einer, sagen wir: Habt ihr gemerkt, wie es jetzt wieder hochging? Wer hat es gemerkt? Dann halten wieder alle die Hände hoch. Und so beginnen wir sie zu sistieren, dass sie achten bei allem was sie reden, führt es hoch oder führt es runter. Bildet sich diese göttliche Kraft, geht sie gemeinschaftlich hoch oder gemeinschaftlich runter. Das ist ein gemeinsames Erlebnis. Also nicht, ich hab was, du hast was ganz anderes, es ist eine gemeinsame Wahrnehmung. Und wenn wir das trainieren, dann lernen wir den Leuten, dass sie selber erkennen lernen, wenn ich das denke, geht es dann den Bach runter, das ist schon mal gestorben. Also so lernen sie ihre Gedanken gewissermassen von aussen zu beobachten, stopp.

Michael: Also eine Gedankenhygiene in einer gewissen Art und Weise?

Ivo: Genau. Einfach nicht mehr weitergehen. Wenn ein Mensch versaut ist, der denkt er was er will und es geht runter, und er macht einfach weiter. Er rechnet gar nicht damit, dass er surfen kann mit dem Geist. Aber wenn er sofort spürt, wenn die Kraft runtersinkt, dass er stehenbleibt und überlegt: Was war jetzt das, was hab ich da gerade gedacht, oder was habe ich gerade gesagt? Beim Reden noch viel schlimmer, oder. Dann merkst du, ich habe mein Partner zum Beispiel hart angekickt, da war eine Verklagung drin, ein Vorwurf oder irgendetwas. Und in diesem Moment sind wir talabwärts gelaufen. Und dann lernt man sich einfach dazu stellen, ganz sachlich. Nicht wie der Pfarrer mit dem Drohfinger oder was, sondern einfach: Da ging es runter. Nicht mehr und nicht weniger. Und so lernt man sorgfältiger denken, sorgfältiger reden, sorgfältiger handeln, weil es ist überall drin, bei jeder Handlung, bei jedem Gedanken, bei jeder Unternehmung, bei jedem Plan, alles. Und so lehren wir den Leuten, das wahrzunehmen, mit dieser Kraft mitzuschwingen. Und die zapfen sie zuerst mal an in unserem Feld, aber in aller Regel nach drei Tagen, wenn sie nach Hause gehen, können sie sie mit nach Hause nehmen und dort dann üben.

Michael: Also es schliesst sich eigentlich daran an, an auch Erkenntnisse, die Imoto gemacht hat mit dem Wasser zum Beispiel, oder es gibt ja auch diese Experimente mit dem Reis, wenn man dort Hass oder Liebe draufschreibt, oder bestimmte Musiken die Stoffe ausgesetzt werden, dass es dort dann zu unterschiedlichen Erscheinungen kommt. Also beim Wasser zu wirklich ganz konfuser Kristallbildung, bei Heavy Metal sag ich mal und bei Bach, Beethoven, keine Ahnung, oder Mozart halt wirklich super Kristalle dort entstehen. Also das zum Beispiel kommt … passt doch rein in dieses Muster.

Ivo: Das ist absolut korrekt, ja.

Michael: Also wie wir miteinander umgehen, ganz, ganz wichtig dass wir Respekt voreinander haben, dass wir… wie es auch in der Bibel steht, sozusagen, also nicht schlecht über deinen Nächsten zu reden und so weiter… ja. Also ja, mm … spannende Sache.

Hast du vielleicht noch ein paar eindrucksvolle Beispiel für uns? Noch weitere? Dass du vielleicht das mal praktisch, was passiert ist erklären kannst, so an einige Beispiele bringen von Leuten, die zu euch gekommen sind?

Ivo: Also, ich rede jetzt mal ganz von unserer vordersten Front, ja. Wir sind Tag und Nacht an der Arbeit. Mein Hauptproblem ist, dass die Leute zu viel arbeiten. Ich rede mit ihnen darüber und sage: Wenn ihr zuviel arbeitet habt ihr irgendwann dann diese Kollapse und so weiter. Sie müssen sich also immer melden wenn sie zu lange gearbeitet haben. Dass wir gemeinsam schauen, ist noch Friede drauf.

Jetzt war ich abwesend eine Zeit und als ich zurück kam, komme ich ins Haus und dann deckt es mich wieder einmal buchstäblich zu.

Da war wirklich das Frontteam ausgeblutet, total ausgeblutet. Hatten keine Energie mehr, keine Kraft füreinander … eben dann kam dieser Kollaps zustande, ja. Und dann sind das diese Endstationen … also praktisch wirkt sich das so aus, dass ich als Verantwortlicher … dann schlaf ich z.B. nicht mehr. Keine Ahnung was läuft. Dann nehm ich mitten in der Nacht, wenn es sein muss, Telefonhörer und sage: Was läuft? Und dann beginnen sie zu erzählen was läuft und dann kommen wir zusammen und setzen uns in die Runde und beginnen dann das miteinander aufzulösen. Ja, das sind…

Michael: Also das ist ja mittlerweile eine riesen Organisation kann man ja fast sagen. Ihr macht Filme, Kinofilme, die …. AZK, das alleine … ich meine jedes Mal so ein Ding vorzubereiten, das ist ja schon … da braucht man ja eigentlich schon ein Jahr Vorbereitung.

Ihr macht diese Kla.tv Geschichte auf ganz, ganz viele Studios verteilt … hm wird es noch was geben, wollt ihr euch noch weiterverbreitern?

Ivo: Wir haben noch einen Verlag. Ich habe über 20 Bücher. Die machen wir Handarbeit. Die Drucken wir selber, professionell, ja.

Michael: ok. ok. Was wirds da noch geben von Ivo Sasek und seinem Team, seiner Crew? Wenn man das so sagen darf. Gibt es da noch eine neue Idee, die ihr in Entwicklung habt?

Ivo: Also ich denk, jetzt ist es dran – eben darum bin ich mitunter hier – ich sehe, dass es überall auf der Welt geschieht. Ich habe mit Moslems zu tun, mit sehr ernsthaften Moslems. Die bringen es fertig mich als „Mann Gottes“ zu bezeichnen. Also, Regierungsleute, die mich als „Mann Gottes“ … habe ich noch nie so was von den Lippen gegeben. Aber Gott tut dort dasselbe.

Dann sehe ich dasselbe bei den Hindus. Ich sehe es unter Politikern, Wissenschaft, überall ist es dasselbe. Und ich empfinde, das ist die neue Welle, das zusammenzuführen, oder … nein! ist falsch! das wäre schon wieder gemacht … das geschehen zu lassen, offen zu sein, dass jedes Lager seine „Theologie“ … die Worthülsen über Bord wirft. Bei uns ist es ganz praktisch, der Name „Jesus“ zum Beispiel. ER bekommt einen neuen Namen: Mein Name heisst „Onoma“ in der Bibel. Heisst nicht Dein Name werde geheiligt sondern Dein Onoma werde geheiligt oder Dein wahres Sein werde geheiligt.

Das ist jetzt dran, das wahre Sein Gottes zu erkennen. Und das ist wieder dieser Friede, diese Kraft, die verbindende Energie wo uns ohne Sprache … oder eine Sprache gibt, wo wir uns verstehen. Wir haben uns nie gesehen. Wir sind jetzt auch hier zusammen und finden uns irgendwie … also gegenseitig finden wir uns. Wir haben aber noch nie etwas zu tun gehabt. Früher hätte ich fünfzehn Jahre gebraucht um so ein Gespräch zu führen, dass der andere mich versteht wovon ich rede.

Wir reden davon, oder. Weisst du wovon ich rede. Ich weiss wovon ihr redet. Das ist überall auf der Welt so. Und da mitzugehen, den Leuten zu sagen, geht da mit. Überwindet euer eigenes Lager. Das empfinde ich als die neue Welt.

Michael: Könnte man aber kritisch vielleicht anmerken dass zum Beispiel … wir reden ja über die neue Weltordnung zum Beispiel, dass z.B. auch ein Plan der neuen Weltordnung ist gerade diese Religion zu einer zusammenzuführen?

Ivo: Aber natürlich nicht in dem Sinne, wie wir jetzt davon reden. Das ist nicht auf einer Kraft aufgebaut, wo sich alle … ich sag mal, unterordnen. Ist ein schlechtes Wort, darum … es ist auch schon wieder gefärbt, das muss man rauswerfen – mitfliessen, oder.

Ich finde, all die Leute, die fliessen mit. Die neue Religion, die Einweltreligion, das ist eine Satanische. Da wird dir gesagt was du zu tun hast. Da bist du unter der Knute. Das ist nicht mitfliessen mit einer lieblichen Herrschaft, von der du saugst, wie das Kind an der Brust der Mutter, ja. Das wovon wir reden, diese Herrschaft, nach der lechzen wir, ja. Wie nach Luft. Und die andere ist eine Diktatur, ja. Wenn du nicht so wie ich …! oder. (20.11)

Michael: Wie siehst du das dann gerade aktuell. Es gibt ja viele die sagen: Wir leben in Zeiten der Endzeit, in einer biblischen Endzeit, also … Wie bewertest du das? Glaubst du das dass es schon … sind diese biblischen Zeiten für dich als Christ … ist das wirklich jetzt eine Zeit in der wir leben oder glaubst du, es ist noch weiter weg oder es gibt diese gar nicht … oder man kann das auch noch ändern in irgendeiner Form?

Ivo: Das ist natürlich jetzt die Frage wie man Endzeit definiert. Die Christen definieren Endzeit, die Welt geht in Flammen auf und wird vernichtet … 20.44

Michael: Es gibt unterschiedliche Definitionen, also die …

Ivo: Genau

Michael: also das Ende der Welt so wie wir es kennen, also … die neue Erde die kommen soll? Das aber auch nicht ohne Probleme abgehen soll. Es gibt also auch keinen Kindergeburtstag, so wie du es beschrieben hast.

Ivo: Nein. Nein. Es gibt jetzt diesen … also der ist ja voll im Gange. Also Endzeit … ich denke ja, im Sinne von: Das was war funktioniert nicht mehr. Die Politik wird scheitern. Die ganze Wissenschaft, das Alphabet der Wissenschaft wird zusammenbrechen. Es wird nichts mehr bleiben wie es war. Warum? Weil es auffliegt als Nichtsnutzig. Es ist krank. Es ist die Selbstsucht. Der ganze Materialismus wird zusammenbrechen. Weil er nicht funktioniert. In dem Sinn ist es eine Endzeit. Aber nicht um das zu vernichten sondern um eben, überzuführen, überzuleiten in eine neue Epoche. Und die wird organisch. Wie ein Same wächst die hin. Muss sich durchsetzen wie der kleine Baum durch die Erde. Und natürlich kann man jetzt nicht voraus sagen, wie wird das Ende derer sein, die diese Zeichen (Teufel) hier die ganze Zeit machen und die Wirtschaft in der Hand haben usw. Aber das müssen wir auch nicht. Wir müssen einfach werden wie der Baum. Der fragt ja auch nicht, was läuft da rundherum. Wir müssen das tun was jetzt dran ist und dadurch wird Licht. Oder? Durch unsere Arbeit spezifisch wachen die Nationen auf. Natürlich nicht alle aber Kreis um Kreis und wenn wir die … mit denen synergisch werden und dieses zusammenfinden miteinander – einander nur Lieben – merken: Ein Organismus, der eine Leber, der andere Lunge, Herz oder was. Wenn wir einander nur erkennen, dass wir einander brauchen dann beginnen wir uns auch zu Lieben und zu schätzen und das überlagert das andere. Und wenn es zusammenbricht, und ich denke das muss es, oder. Die Kriegstreiber, die werden nicht so leicht ihre Bomben zusammenpacken: Ja wir haben es eingesehen – wird nicht so sein.

Es wird Feuer geben, aber dann muss eine neue Welt … die muss bereit sein. Die muss von der Grundsubstanz, als Same, muss sie vorhanden sein. Und ich denke, das ist unsere Arbeit, unsere Aufgabe, dass wir genetisch … wie soll ich sagen. Die grosse DNA zwischen uns … die Verbindungen müssen da sein. Man muss sich gegenseitig wertschätzen. Man muss die Sicht haben worauf es hinausläuft und dann kommt das. ja.

Michael: Wie gesagt das ist für mein, meine Befürchtung, dass ich auf euch … ich bin da immer noch so schwankend leider, dass ich auf eine Art sehe, ok, es bewegt sich was. Also man sieht im Umfeld, es werden Leute kritischer. Leute fangen endlich mal an so etwas wie Zorn zu entwickeln, also wütend zu sein über etwas und daraus kann ja auch eine positive Energie entstehen … also ein positiver Weg gehen auf der anderen Seite sehe ich aber so viele Leute, die so völlig von sich entfernt sind, weit weg von fremden Konzepten leben und einfach nur noch so (Handy in der Hand) durch die Strasse laufen … äh, wo ich dann denke: Oh Gott, was … wie kriegen wir denn diese Leute erreicht.

Ivo: Genau. Eben, wenn du sagst … heute Morgen hat mir das jemand gesagt. Hat gesagt: Die Leute wollen ja gar nicht mehr hören. Ich war dort… und dort von 100 Leuten nur einer oder zwei haben gehört. Sag ich: Ja, wieso sagst du es will niemand hören. Du musst die zwei nehmen und mit denen weitergehen. Du muss nur nicht ständig deine ganze Zeit verbuttern in der Hoffnung, die hundert, oder die 98, die nicht hören wollen… du musst die nicht zu bekehren versuchen, von deiner Idee zu überzeugen. Du musst die zwei nehmen – oder besser gesagt, die bleiben sofort an dir hängen, wenn sie dich sehen oder spüren. Die interessieren sich, die kommen, mit denen gehst du weiter. Und die bringen wieder zwei dazu und die wieder zwei … Und wenn nur jeder von uns drei berührt – die findet man leicht.

Kannst mal selber nachrechen nimmst einen Taschenrechner, machst 3 x 3 x 3×3, dann kommst du nicht auf 14 – hast du Millionen, eine ganze Welt.

Wir müssen mit denen, die jetzt zubereitet sind, wie ein reifes Feld, müssen wir gewissermassen uns verbinden und nicht sagen es läuft nichts. Überall läuft was. Aber wenn jeder ein paar Halme holt und das als Prinzip, als Lebensstil auslebt, dann werden wir zu tausenden. Und so mache ich es.

Frank: Hast du hier auf dem Kongress auch ein paar Verbindungen knüpfen können, zu Leuten, zu Erkenntnissen, zu gewissen Methoden auch und…?

Ivo: Also ich wurde ständig angesprochen. Und ich habe eine Frau grad … zwei definitiv für die nächste AZK gefragt, ob sie da kommen würden … und das wollen wir jetzt schauen ob das zurechtkommt. Weil das passt alles zusammen mit dem, was schon im Entstehen ist. Und so wie das ausschaut werden die dann von 0 auf 100 dort gefördert. ja. Und dann macht es wieder weitere Kreise. ja. Dann kommen wieder neue Kreise dazu, ja.

Frank: Kreise in Kreise

Ivo: Kreise in Kreise … einfach wachsen machen, oder. Organisch…!

Michael: Ja, wir hatten grade noch Heiko Schrank noch hier, hier auf diesem Sessel, der uns durch Zufall über den Weg gelaufen ist. Per Zufall. Also er ist uns so zugefallen…

War auch sehr lustig und er sagte auch nochmal … ähm … da gab es wohl so ein Treffen und das gar nicht mehr alternative Medien nennen sollen. Wir sind gar keine Alternative. Wir sollten uns „Freie Medien“ nennen.

Ivo: Ja

Michael: Weil, wir sind ja freie Medien. Ja, es gibt keine Alternativen zu diesem Mainstream. Siehst du das auch so. Stimmst du da zu?

Ivo: genau genau so! ja.

Michael: Perfekt. Ja dann lassen wir das vielleicht so stehen, oder hast du noch was? … eine Frage

Frank: Das finde ich ein schönes Schlusswort: Freie Medien! Das ist auch unsere letzte Sendung, die wir hier machen. Wir haben ja auch zwei Tage intensiv gearbeitet. Wir hatten ja auch Gäste hier und ich glaube genau da, mit der Vision können wir es stehen lassen.

Michael: Vielen Dank Ivo Sasek! Liebe Grüsse an das ganze Team von AZK und weiterhin viel Erfolg, wie gesagt, ich schaue es immer wieder gerne. Auch die komplette Bandbreite, die du da aufbietest, auch mal ein bisschen an die Schmerzgrenze zu gehen bei dem einen oder anderen Gast, finde ich gut. Also da sind wir noch ein bisschen mit dem Mut hinterher aber du hast ja früher natürlich auch Schelte bekommen, ja. Aber wie gesagt: Nichts desto Trotz, jeder muss sich zum Schluss immer seine eigenen Informationen daraus ziehen, und das selber bewerten und ihr denkt da genau so wie wir.

Also trotzdem, vielen, vielen Dank für eure Arbeit und weiterhin viel Erfolg

Ivo: Danke auch für eure Arbeit. Wir schätzen das ungemein ja.

Michael: Dankeschön. ja, in diesem Sinne sagen wir ein letztes Mal Tschüss vom Spirit Kongress 2018 und wir sehen uns vielleicht nächstes Jahr auf einem Spirit Kongress 2019. Wir wissen es noch nicht genau, aber bis dahin bedanken wir uns für das zuschauen und vielen Dank, Franky, auch an dich, dass du wieder tapfer an meiner Seite warst … und ja. Vielen Dank fürs Zuschauen, Tschüss und bis zum nächsten Mal.

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